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Das sind die Vorteile von Holz Ablegerkästen
Warum Holz? Vollholz reguliert Feuchtigkeit auf eine Art, die kein Kunststoff erreicht. Der Kasten nimmt die Atemfeuchtigkeit der Bienen und das Wasser aus dem eingedickten Futter auf und gibt es langsam nach außen ab. Kondenswasser an den Innenwänden ist eine der häufigsten Ursachen für Schimmel im Bienenstock. Mit den atmungsaktiven Eigenschaften entsteht er so erst gar nicht. Dieses stabile, trockene Mikroklima unterstützt das junge Volk dabei, die Brutnesttemperatur mit minimalem Energieaufwand konstant zu halten, was die Entwicklung auf der Brutwabe beschleunigt.
Holz Ablegerkästen: Weymouthskiefer oder Fichte?
Fichtenholz ist stabil, robust und seit Generationen im Beutenbau bewährt, bringt aber mehr Gewicht auf die Waage. Die Weymouthskiefer isoliert besser, verzieht sich auch bei wechselnder Witterung kaum und macht das Schleppen am Außenstand angenehmer. Unsere Kästen werden falzlos, mit stabilen Trage- oder Griffleisten, naturbelassen und unbehandelt geliefert. Für dauerhaften Schutz empfiehlt sich ein Außenanstrich mit einem Beutenanstrich.
Unterschiedliche Ausführungen und Zubehör für Holz Ablegerkästen
Hochboden mit integrierter Varroaschublade zur Milbenkontrolle
Ein Hochboden schafft den nötigen Luftraum unter den Rähmchen und verhindert beim Transport das Verbrausen der Bienen. Die eingeschobene Varroalade erlaubt eine genaue Diagnose des natürlichen Milbenfalls, ohne das Volk zu öffnen. Es schafft die Grundlage für eine gezielte Varroa-Behandlung.
Futterdeckel, Futtertaschen und Aufstiegshilfen für die Fütterung
Jungvölker brauchen regelmäßig Futter. Ein Innendeckel mit Dämmplatte, eine Ableger-Futterzarge und der Flüssig-Futtertrog (1,5 l) lassen sich sauber kombinieren. Eine alternative Methode ist der Einsatz einer Kunststoff-Futtertasche, die direkt anstelle einer Brutwabe in die Bodenzarge eingehängt wird. Ein Aluminium-Steiggitter oder beiliegende Schwimmsteine verhindern, dass Bienen im Futter ertrinken. Nach oben hin schützt ein konischer Metalldeckel oder ein robuster Ablegerkasten Blechdeckel das Volk vor Räuberei und eindringendem Regenwasser.
Fluglochkeile und verschließbare Fluglöcher für den sicheren Transport
Ableger werden in der Praxis häufig an einen separaten Außenstand verbracht, um das Zurückfliegen der Flugbienen zum Muttervolk zu unterbinden. Ein passgenauer Fluglochkeil und ein fest verschließbares Flugloch sind für diesen Transport unverlässlich. Ein kleines Anflugbrett erleichtert den heimkehrenden Sammlerinnen die Landung. Die präzise dimensionierte Wandstärke von wahlweise 20 mm oder 22 mm hält den mechanischen Belastungen beim Verladen und Wandern mühelos stand.
Erfolgreiche Bienen Ablegerbildung im Holzkasten
Wenn im Mai und Juni der Schwarmtrieb der Wirtschaftsvölker seinen Höhepunkt erreicht, steuert der Imker durch die Ablegerbildung gegen. Das gezielte Schröpfen, also die Entnahme von verdeckelten Brutwaben inklusive der darauf sitzenden Bienen, dämpft den Schwarmtrieb effektiv und sichert gleichzeitig den Honigertrag der Spättracht. Die entnommenen Waben bilden die Basis für das neue Jungvolk im Holz Ablegerkasten. Wer keine eigenen Königinnen nachzieht, integriert eine begattete Königinnen aus unserer professionellen Zucht, um dem Kunstschwarm oder Feglingskasten sofort eine leistungsstarke Regentin zu geben.
In dieser Phase sitzt die gesamte Varroa auf den Bienen. Keine Milbe kann sich in verdeckelter Brut verstecken. Eine Behandlung mit Oxal- oder Milchsäure in diesem Moment ist wirksam und schont die Bienen. Wer dieses Fenster nutzt, schickt ein gesundes Volk in die Überwinterung.
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FAQ zu Holz Ablegerkästen: Häufige Fragen
Wie viele Waben braucht ein Holz Ablegerkasten?
Typische Ablegerkästen sind für eine Besetzung mit 5 oder 6 Waben ausgelegt. Ein 5-Waben-System wie der Api'deus® Ablegerkasten Dadant Blatt oder Dadant US bietet hier den optimalen Kompromiss. Er ist kompakt genug, damit die Bienen den Raum effizient warmhalten können, bietet aber ausreichend Platz für drei Brutwaben, eine Pollen- oder Futterwabe und eine Futtertasche zur kontinuierlichen Versorgung.
Welches Holz eignet sich für einen Ablegerkasten?
In Holz Ablegerkästen wird vor allem die Weymouthskiefer verwendet. Sie kombiniert hervorragende thermische Isolationseigenschaften mit einem sehr geringen Eigengewicht, was das Arbeiten rückenschonend gestaltet. Fichtenholz ist ebenfalls eine solide, sehr robuste und langlebige Alternative aus massivem Vollholz.
Wann setzt man Bienen in den Ablegerkasten um?
Der ideale Zeitpunkt liegt in der Hauptvermehrungszeit zwischen Mai und Juli, wenn Brutwaben aus den Wirtschaftsvölkern entnommen oder Kunstschwärme erstellt werden. Sobald das Jungvolk den Kasten komplett mit Bienen besetzt und alle Waben vollständig ausgebaut hat, erfolgt das Umsetzen in die reguläre Bodenzarge eines großen Magazins.
Muss man einen Holz Ablegerkasten streichen?
Da unsere Kästen naturbelassen und unbehandelt geliefert werden, ist ein Außenanstrich dringend ratsam, um das Holz vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung zu schützen. Bienenzucht-Profi bietet dafür spezielle Beutenanstriche an. Die Innenseiten der Beute bleiben dabei immer komplett ungestrichen.