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Lorenzbeute Langstroth – das Magazinsystem für die klassische Flachzargen-Imkerei
Wenn du im Langstroth-Maß imkerst oder den Umstieg planst, führt kaum ein Weg an der Lorenzbeute vorbei. Das System geht auf Heinz Lorenz und Karl Kieß zurück und hat sich in Deutschland als eine der bekanntesten Langstroth-Varianten etabliert – nicht zuletzt, weil es in der Fachliteratur ausführlich beschrieben ist und sich an den Vorgaben der Arbeitsgemeinschaft der Magazinimker e.V. orientiert. Bei Bienenzucht-Profi bekommst du dazu die passenden Ersatz- und Zubehörteile sowie das Standardwerk zur Betriebsweise.
Was die Lorenzbeute ausmacht
Die Lorenzbeute nimmt 10 Rähmchen im Langstroth-Maß auf, alternativ passen auch 10 Rähmchen Dadant US hinein. Das Außenmaß der Zargen liegt bei 515 x 425 mm. Gefertigt wird sie aus 25 mm starkem Massivholz, wobei sich zwei Konstruktionsdetails im Alltag deutlich bemerkbar machen:
- Falzlose Zargen: Ohne Falz stapeln sich die Zargen bündig aufeinander. Das erleichtert das Arbeiten am Volk und verhindert, dass sich in Falzen Propolis und Wachs festsetzen.
- Gezinkte Eckverbindungen: Diese Verbindung hält deutlich mehr aus als eine einfach gestoßene Ecke, das ist vor allem wichtig, wenn du wanderst oder Zargen häufig umsetzt. In Kombination mit sauberer Verleimung und astfreiem Holz ergibt sich ein Korpus, der über viele Jahre maßhaltig bleibt.
Warum Langstroth? Der Grundgedanke dahinter
Das Langstroth-Maß geht auf Lorenzo Lorraine Langstroth zurück, der als Erster den Beespace von rund acht Millimetern im Beutenbau beschrieb – jenen Abstand, den Bienen weder verbauen noch mit Propolis verkitten.
Genau dieses Prinzip macht Magazinbeuten überhaupt erst praktikabel: Rähmchen lassen sich einzeln ziehen, ohne dass du Wildbau abreißen musst.
In der Praxis arbeiten viele Imker mit der Lorenzbeute im Zweizargen-Brutraum. Das bietet auch einer sehr legefreudigen Königin ausreichend Platz. In der zweiten Zarge werden jedoch oft nur ein Teil der Waben tatsächlich bebrütet. Der Rest steht als Futterreserve zur Verfügung und ist somit ein System, das sich über die Saison selbst reguliert und dir Eingriffe erspart.
Worauf du beim Kauf und im Einsatz achten solltest
Anstrich nicht vergessen: Beuten und Beutenteile werden in der Regel ohne Farbanstrich geliefert. Unbehandeltes Massivholz reagiert auf Sonne, Regen und wechselnde Luftfeuchtigkeit – zwei bis drei Anstriche mit einer bienenverträglichen Beutenfarbe, zwischendurch leicht angeschliffen, sind die beste Investition in die Lebensdauer. Danach reicht es, den Anstrich je nach Zustand periodisch aufzufrischen.
Rähmchen separat einplanen: Die Lieferung erfolgt üblicherweise ohne Rähmchen. Achte darauf, dass du Langstroth-Rähmchen mit 232 mm Höhe wählst. Hoffmann-Seiten sorgen für den korrekten Wabenabstand, ohne dass du zusätzliche Abstandhalter brauchst.
Verschleißteile im Blick behalten: Fluglochschieber und Bodenschieber gehören zu den Teilen, die im Laufe der Jahre am meisten abbekommen. Beide bekommst du bei uns im Online-Shop einzeln als Ersatzteil zu kaufen. Günstiger und schneller, als eine komplette Bodenzarge zu tauschen.
Passende Fachliteratur: Wissen aus erster Hand
Wenn du die Betriebsweise wirklich verstehen und nicht nur nachmachen willst, lohnt sich „Das Langstroth-Magazin und seine Betriebsweise" von Heinz Lorenz und Robert Löffler. Auf 215 Seiten findest du die Betriebsweise, die hinter dem System steht – geschrieben von denjenigen, die sie in Deutschland etabliert haben. Gerade für Einsteiger im Langstroth-Maß ist das Buch eine sinnvolle Ergänzung zur Beute selbst.
Lorenzbeute Langstroth von Bienenzucht-Profi kaufen
Die Lorenzbeute Langstroth steht für ein durchdachtes, stabil gebautes Magazinsystem mit falzlosen Zargen, gezinkten Ecken und breiter Kompatibilität im Langstroth-Umfeld. Bei Bienenzucht-Profi findest du die passenden Ersatzteile für Boden und Flugloch sowie das Standardwerk zur Betriebsweise – alles, was du brauchst, um dein Langstroth-System langfristig in Schuss zu halten.
Die Lorenzbeute ist ein Magazinbeuten-System im Langstroth-Maß, entwickelt nach dem Vorbild von Heinz Lorenz und Karl Kieß. Sie besteht aus Massivholz und ist kompatibel zur Langstroth-Beute der Arbeitsgemeinschaft der Magazinimker e.V.
Die Beute nimmt 10 Rähmchen im Langstroth-Maß auf. Alternativ passen auch 10 Rähmchen Dadant US hinein.
Das Außenmaß der Zargen beträgt 515 x 425 mm, bei einer Materialstärke von 25 mm Massivholz.
Falzlose Zargen stapeln sich bündig aufeinander und lassen sich leichter voneinander lösen, weil sich in Falzen sonst Propolis und Wachs festsetzen.
Ja. Beuten und Beutenteile werden ohne Farbanstrich geliefert. Zwei bis drei Anstriche mit bienenverträglicher Beutenfarbe, zwischen den Anstrichen leicht angeschliffen, schützen das Holz dauerhaft vor Witterungseinflüssen.
Nein. Rähmchen werden separat bestellt. Für die Lorenzbeute eignen sich Langstroth-Rähmchen mit 232 mm Höhe, etwa mit Hoffmann-Seiten für den korrekten Wabenabstand.
Ja. Fluglochschieber und Bodenschieber sind einzeln als Ersatzteile erhältlich, sodass du bei Verschleiß nicht die komplette Bodenzarge tauschen musst.