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Oxalsäurebehandlung für Bienen im Winter – der effektive Schutz gegen die Varroa Milbe

Die meisten Bienenvölker werden von ihrem Imker zwei Mal im Jahr gegen die Varroa Milbe behandelt – und auch wir möchten Ihnen diese Form der regelmäßigen Behandlung empfehlen, damit Sie langfristig von gesunden, munteren Bienen profitieren. Während die erste Behandlung mit Ameisensäure in der Sommersaison nach der Honigernte stattfindet, sollte die Oxalsäurebehandlung für Bienen im Winter geschehen. Grundsätzlich gilt: Keine der möglichen Behandlungsmethoden mit Oxalsäure wirkt auf die Brut, daher sollte eine Oxalsäurebehandlung immer nur dann stattfinden, wenn sich derzeit absolut keine Brut in der Bienenbeute befindet. Nur so kann eine anschließende Neuinfizierung durch frisch geschlüpften Bienen, deren Larven ebenfalls von der Varroa Milbe befallen sein können, ausgeschlossen werden. Natürlich ist es durch den häufig starken Befall der Tiere kaum möglich, eine Infizierung im Bienenvolk mit Varroa Milben restlos zu beseitigen. Dennoch werden Sie von einem deutlich fitteren und gesünderen Bienenvolk profitieren, wenn Sie eine Varroabehandlung mit Oxalsäure im Winter durchführen.

Der ideale Zeitpunkt für die Oxalsäurebehandlung für Bienen

Um den optimalen Behandlungstermin zu bestimmen, sollten zunächst die Verhaltensweisen des Bienenvolkes betrachtet werden. Es wird gemeinhin angenommen, dass eine Bienenkönigin aufhört Eier zu legen, wenn der erste Frost eingesetzt hat. Mit der regulären Brutpause sollte also ca. 21 Tage nach dem ersten Frost keine Brut mehr im Bienenstock vorhanden sein – der ideale Zeitpunkt für die Varroabehandlung mit Oxalsäure. In den letzten Jahren kam es jedoch immer wieder zu Wintern, die kaum über einen längeren Zeitraum hinweg über Frostphasen verfügten, sodass die Bienenköniginnen keine Brutpause einlegten und ununterbrochen Eier legten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit einer solchen Situation umzugehen. Einige Imker empfehlen, die verbliebenen Brutstellen herauszuschneiden und zu entsorgen, damit die ggf. mit der Varroa-Milbe infizierten Bienen nicht als Quelle für eine Neuinfektion dienen. Eine andere Methode sieht vor, die verbleibenden Brutwaben aufzukratzen und am Folgetag wie geplant die Oxalsäure Bienen Behandlung durchzuführen. Welche Methode erfolgsversprechender ist, konnte bisher nicht geklärt werden. Grundsätzlich wurde jedoch festgestellt, dass zumindest kleine Flächen mit restlicher Brut – maximal 2000 Zellen – nicht ausschlaggebend für eine erfolgreiche Oxalsäurebehandlung der Bienen sind.

Achtung: Achten Sie darauf, dass die Behandlung mit Oxalsäure für Bienen bis zum 31.12. eines Jahres durchgeführt werden muss , damit der Honig als Lebensmittel deklariert werden darf. Dies gilt insbesondere für Betriebe, die sich auf den Vertrieb und Verkauf von Honig spezialisiert haben! Als Behandlungstag sollte dabei stets, sofern möglich, ein besonders kalter Tag gewählt werden, da die Völker an diesen Tagen deutlich enger beieinandersitzen und dadurch der Behandlungserfolg mit Oxalsäure gesteigert werden kann. Meist bietet sich eine Oxalsäurebehandlung bei Bienen in den frühen Morgenstunden an, da die Tiere hier noch besonders träge beieinandersitzen.

Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten mit Oxalsäure für Bienen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Varroabehandlung mit Oxalsäure durchzuführen. Am bekanntesten sind ist das Träufeln mit Oxalsäure in einer 3,5 % Lösung oder das Sprühen mit einer Oxalsäure Lösung für Bienen. Wir möchten Ihnen beide Behandlungsmethoden mit der Varroa Oxalsäure näher erläutern und auf die genauen Vor- und Nachteile eingehen, damit Sie leichter entscheiden können, welche Oxalsäurebehandlung für Bienen Ihnen eher zusagt.

Die Träufel-Methode – Oxalsäure Verwendung in Tropfenform von Oxuvar

Die Träufel-Methode ist besonders beliebt, weil sie möglichst wenig Stress für die Tiere bedeutet und recht zügig durchgeführt werden kann. Für die Oxalsäurebehandlung mit Tröpfchen von Oxuvar sollte die gebrauchsfertige Lösung erworben und anschließend angesetzt werden. Die Oxalsäure Lösung wird dazu in einem Wasserbad erwärmt und dabei mit Zucker vermischt (genaue Mengenangaben erhalten Sie auf der Verpackung der Oxalsäure), bis dieser sich vollständig aufgelöst hat. Die Flüssigkeit ziehen Sie nun in die vorbereitete Spritze. Wir empfehlen, die Oxalsäure Lösung noch warm in die Bienenbeute zu geben.

Für die eigentliche Behandlung sollte pro Wabengasse ca. 5 ml der Oxalsäure Lösung von Oxuvar verwendet werden. Die genaue Dosis entscheidet sich anhand der Volksstärke und der Größe der Bienenbeute : Bei einem schwachen Volk mit weniger als einer Zarge empfehlen wir die Oxalsäure Bienen Behandlung mit 30 ml, bei einem mittelstarken Volk mit einer Zarge sollte die Oxalsäurebehandlung mit 40 ml stattfinden und bei einem starken Volk, das über mehr als eine Zarge verteilt ist, sollte die Oxalsäurebehandlung mit 50 ml Lösung vollzogen werden.

Während der Behandlung wird die Lösung, die in eine Spritze oder Tropfflasche aufgezogen wurde, auf die Bienen aufgeträufelt, die im besten Fall zu einer großen Wintertraube zusammengerückt sind. Dabei sollten stets die Wabengassen behandelt werden – die Rähmchen und der Wachs sollten, wenn möglich, nicht beträufelt werden.

Die endgültigen Resultate der Träufelbehandlung mit Oxalsäure von Oxuvar sind erst nach ca. 4-5 Wochen ersichtlich – bis dahin sterben die Varroa Milben langsam ab und fallen zu Boden, sodass im Anschluss der Umfang des Befalls kontrolliert werden kann.

Vorteile der Träufelbehandlung mit Oxalsäure:

  • Lösung schnell angemischt
  • Wenig Stress für die Bienen

· In der Bienenbeute müssen keine Rähmchen gezogen werden

Die Sprüh-Methode mit Oxalsäure

Seit 2017 ist auch das Sprühverfahren in Deutschland zugelassen, hat sich jedoch trotz seiner besonders guten Verträglichkeit bisher nicht verbreitet. Für das Sprühverfahren mit Oxalsäure wird eine 3 % Lösung verwendet, bei der ca. 30 g der Oxalsäure mit einem Liter Wasser vermischt werden. Jede besetzte Wabenseite wird mit 2-3 ml der Oxalsäure Lösung benetzt, die unmittelbar auf die Bienen gesprüht wird. Rähmchen und Wachs müssen nicht mit der Oxalsäurebehandlung versehen werden. Grundsätzlich gilt: Je feiner der Sprühnebel ist, desto besser sind auch die Ergebnisse . Daher empfiehlt es sich, auf einen Zerstäuber zurückzugreifen, der einen besonders feinen Sprühnebel ermöglicht. Die Behandlung selbst ist so wirksam, weil das feine, tropfenartige Wasser auf den feinen Härchen der Bienen hängenbleibt und rasch verdunstet, sodass nur der feine Staub der Oxalsäure auf den Tieren verbleibt. Da diese sich ohnehin regelmäßig putzen, um sich von Blütenstaub zu befreien, funktioniert auch die Aufnahme von Oxalsäure gegen die Varroa Milbe auf diese Weise hervorragend.

Sollte es zu einem besonders starken Befall mit mehr als 1000 Varroen gekommen sein, ist ggf. eine wiederholende Sprüh-Behandlung mit Oxalsäure notwendig. Bedenken Sie jedoch, dass die mehrmalige Anwendung der Oxalsäurebehandlung das Bienenvolk durchaus schwächen kann und im Folgejahr möglicherweise schlechtere Leistung und Volksgesundheit bedeutet. Außerdem ist die im Handel erhältlich Oxalsäure Lösung für die sofortige Anwendung gedacht und lässt sich nur sehr schwer lagern – sollten Sie die Bienen mehrmals behandeln wollen, ist also der Kauf einer neuen Varroa Oxalsäure notwendig.

Vorteile der Sprühmethode:

· Man sieht das Volk vor der Winterruhe noch einmal und kann den genauen Gesundheitszustand abschätzen

· Hervorragende Verträglichkeit der Behandlung bei den Bienen, daher

· Mehrmalige Behandlungen bei starkem Befall mit der Varroa Milbe möglich

 

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