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Imker werden – Bienenzucht und Honigherstellung für Anfänger

Imkern liegt seit einigen Jahren absolut im Trend. Dabei geht es nicht nur um den süßen, natürlichen Honig, der von den Bienen hergestellt wird, auch dem großen Bienensterben kann auf diese Weise entgegengewirkt werden. Seit etwa 10 Jahren sterben ganze Bienenvölker, die allgemeinen Bestände neben rabiat ab – und die Vielfalt unserer Natur steht auf dem Spiel, denn ca. ein Drittel aller Nahrungspflanzen ist von der Bestäubung durch die Biene abhängig. Imker werden und Bienen halten ist jedoch viel einfacher als gedacht! Inzwischen setzen nicht mehr nur Landwirte und professionelle Imker auf die Bienenhaltung, selbst in der Stadt ist es inzwischen möglich, sich sein eigenes, kleines Bienenvölkchen zu halten und so die Natur zu unterstützen. Wir möchten Ihnen im Folgenden zeigen, wie Sie Bienenstöcke selber bauen, Honig herstellen und Bienen ein Zuhause bieten können.

Imkern für Anfänger – vielseitige Möglichkeiten im Garten, auf dem Balkon oder dem Dach

Grundsätzlich ist imkern fast überall möglich. Sofern ein eigener Garten zur Verfügung steht, lässt sich die Bienenbox bzw. der Bienenstock flexibel in einer ruhigen Ecke platzieren, aber auch Menschen, die in der Stadt leben, müssen nicht auf selbstgemachten, frischen Honig verzichten. In dicht besiedelten Gebieten ist die Bienenhaltung auf dem Balkon oder Hausdach ebenfalls kein Problem. Natürlich müssen Sie sich auch über die ausreichende Versorgung der Bienen keine Gedanken machen, denn meist sorgt die umliegende Bepflanzung anderer Balkone und kleiner Gärten für ein reichhaltigeres Nahrungsbuffet, als es Bienen auf dem Land gegeben ist.

Aus rechtlicher Sicht ist die Haltung von Bienen im eigenen Garten, auf dem Balkon oder dem Dach generell überall dort erlaubt, wo die Tierhaltung allgemein genehmigt ist. Dennoch sollten Sie sich im Vorfeld mit Ihrem Vermieter, der Hausverwaltung und den Nachbarn absprechen, um Streitigkeiten im Anschluss zu verhindern. Unser Tipp: Überzeugen Sie Ihre Nachbarn doch mit dem Angebot, von einem leckeren Glas Honig zu profitieren!

Warum produzieren Bienen Honig?

Viele Neuimker stellen sich zu Beginn die Frage: Wie machen Bienen Honig? Und welche Unterstützung benötigen sie dabei? Klar ist: Bienen stellen Honig her, um ausreichend Nahrung für sich und ihre Brut zur Verfügung zu haben. Zunächst saugen die Bienen aus Blumen und Pflanzen einen süßlichen Nektar, den sie im Anschluss über ihre feinen Rüssel an andere Bienen weitergeben. Das häufige „hochwürgen“ und weiterreichen versetzt den Nektar mir zahlreichen Nährstoffen, die ihn dickflüssiger und fester machen, überschüssiges Wasser wird bei der Prozedur entfernt – Honig in der Form, wie wir ihn heute kennen, entsteht. Die Farbe, aber auch die individuellen Eigenschaften des Honigs hängen stark von der Art des Nektars ab. Klassischer Blütenhonig hat meist eine relativ helle Einfärbung, während zum Beispiel Rapshonig besonders fest und dunkel ist.

Bienenstöcke selber bauen

Damit die Bienen Honig produzieren können, müssen sie zunächst über ein wohliges Heim verfügen. Hier stehen Ihnen verschiedenste Möglichkeiten zur Verfügung. Wer handwerklich begabt ist, kann Bienenstöcke ganz einfach selber bauen. Dazu genügt bereits eine Holzkiste, die im Idealfall einen 1 Meter lang, 50 cm breit und ca. 20 cm hoch sein sollte. Zusätzlich ist ein kleiner Spalt wichtig, über den die Bienen nach außen dringen können. In dem vorderen Bereich der Kiste, dem sogenannten Brutraum und Hauptaufenthaltsort der Bienen, bringt man verschiedenen Waben für die Arbeitsbienen und Drohnen an. Im hinteren Teil der Box befindet sich dagegen der Honigraum, in den Mittelwände aus Wachsplatten eingebracht werden, die die Ernte des Honigs im Anschluss erleichtern.

Natürlich können Sie auch bereits vorgefertigte Bienenboxen und Bienenstöcke kaufen. In unserem Online-Shop finden Sie unter Zubehör eine kleine Auswahl verschiedenster Beuten, die Ihren Bienen ein angenehmes und sicheres Zuhause bieten.

Bienen Honig Herstellung – das benötigen Sie für die besten Ergebnisse

Natürlich spielen bei der Honigproduktion verschiedenste Faktoren eine große Rolle. Neben der passenden Beute für die Bienen und einem ausreichenden Nahrungsangebot ist auch die gewählte Rasse der Tiere essentiell. Wir empfehlen Ihnen beim Kauf eines Bienenvolks unsere besonders sanftmütigen und fleißigen Buckfast oder Carnica Ableger, die dank schwarmträger und leistungsfähiger Charaktereigenschaften ideal geeignet für die Haltung auf dem Land und in der Stadt sind, während sie gleichzeitig durch ertragsstarke Arbeit für eine reichhaltige Honigproduktion sorgen.

Zusätzlich benötigen Sie natürlich auch allerlei Zubehör, das von Schutzkleidung bis hin zu einem Smoker und Abkehrbesen reicht. Wir empfehlen jedem, der Bienen halten und Imker werden möchte, im Vorfeld ausreichend Lektüre zu lesen oder Imker-Kurse zu besuchen, um die genauen Bedürfnisse der Tiere kennenzulernen und einen Überblick über den Umgang mit Bienen zu erhalten.

Honig Herstellung – der Jahresablauf im Zusammenleben mit Bienen

Bienen benötigen deutlich weniger Zeit und Arbeitsaufwand, als gemeinhin vermutet wird. Eine kleine Bienenbox kommt schon mit ca. 20 Stunden Arbeitsaufwand pro Jahr aus – und Ihre Bienen kommen dabei nicht zu kurz. Wir haben eine kleine Übersicht für Sie vorbereitet, der Sie entnehmen können, in welcher Jahreszeit welcher Arbeitsaufwand fällig wird. So erhalten Sie schon frühzeitig einen Überblick über die Arbeit als Imker und können sorgfältig entscheiden, ob Ihnen die Arbeit als Bienenzüchter zusagt.

  • April: Die Bienen vergrößern Ihr Brutnest, daher sollten entsprechende Einlagen in den Beuten angebracht werden.
  • Mai-Juni - Schwärmzeit: In der Schwärmzeit gehen die Bienen der Fortpflanzung nach. Sie sollten in dieser Zeit die allgemeine Stimmung im Schwarm kontrollieren und den weiteren Umgang planen.
  • Anfang Juni – Ernte: Honig wird aus dem Bienenstock ungefähr Anfang Juni entfernt. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, dass nur der Honig-Überschuss entnommen wird, damit die Bienen ausreichend Grundlage für die Überwinterung haben.
  • Mitte Juli: Die Behandlung gegen die gefürchtete Varroa-Milbe sollte mit Ameisensäure stattfinden.
  • Mitte August: Prüfung, ob genug Honig für die Überwinterung zur Verfügung steht, andernfalls empfiehlt es sich, die Bienen mit Zuckerwasser zusätzlich zu füttern.
  • Mitte November: Erneute Behandlung der Bienen gegen die Varroa-Milbe, in diesem Fall mit Oxalsäure. Diese Behandlung wird Ende Dezember noch einmal wiederholt.
  • Winterzeit: Über den gesamten Winter hinweg sollten Sie regelmäßig den Gesundheitszustand Ihrer Bienen kontrollieren, um deren Wohlergehen zu sichern.

Natürlich sollten Sie bei der Bienenhaltung nicht nur den Zeitaufwand von ca. 20 Stunden pro Jahr einkalkulieren, sondern auch anfallende Kosten. Eine durchschnittliche Bienenhaltung für Anfänger kostet inkl. Anschaffung der Beute, der Tiere und des passenden Zubehörs ungefähr 800 €. In den Folgejahren ist die Bienenhaltung natürlich deutlich günstiger, da grundsätzliche Anschaffungen wie der Bienenstock für mehrere Jahre genutzt werden können und das Bienenvolk sich im besten Fall von allein weitervermehrt.

Sollten Sie praktische Tipps und Tricks rund um die Bienenhaltung und Bienenzucht für Anfänger benötigen oder Fragen rund um die Honig Herstellung haben, können Sie sich selbstverständlich gern an unseren Kundenservice wenden. Das Team vom Bienenzucht Profi steht Ihnen mit praktischen Ratschlägen zur Seite und profitiert dabei von einer jahrelangen Expertise in der Imkerei.

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