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Bienenbeute – verschiedene Arten der Magazinbeute und Bienenstock aus dem richtigen Material

Jeder Imker und Neuimker stellt sich die Frage, welche Bienenbeute für die eigenen Völker am besten geeignet ist. Grundsätzlich gilt: Eine universell gültige Antwort gibt es auf diese Frage nicht, denn jede Beute und jeder Bienenstock gehen mit individuellen Vorteilen und Nachteilen einher. Wir empfehlen Ihnen daher, die Bienen Beute entsprechend den Ihnen vorliegenden Bedingungen und eigenen Vorlieben zu wählen, damit Sie und Ihre Bienen mit der neuen Behausung zufrieden sein können. Im folgenden Blogbeitrag möchten wir Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten und die Unterschiede der Bienenstöcke und Bienenbeuten aufzeigen, damit Ihnen die Entscheidung etwas leichter fällt. Sollten Sie Rückfragen haben, stehen wir Ihnen vom Bienenzucht Profi Online-Shop selbstverständlich gern telefonisch oder per Mail zur Verfügung.

Die Bienenbeute – Was ist das eigentlich?

Als Bienenbeute bzw. Beute wird ein Heim für Bienen bezeichnet, umgangssprachlich auch Bienenstock genannt. Die ersten archäologischen Funde einer Bienenbeute sind bei den Ägyptern nachzuweisen, die die honigproduzierenden Bienen in Tonröhren hielten und auf einen natürlichen Einzug hofften. Diese Tradition setzt sich in Gebieten wie Afrika bis heute fort: Hier setzt man nicht auf eine gezielte Ansiedlung, sondern stellt entsprechende Behausungen bereit, damit die Bienen sich natürlich darin niederlassen. Im europäischen Mittelalter entwickelte sich eine Art Korb aus Stroh heraus, der als Grundlage für die heutigen Bienenbeuten gilt: Die Behausung selbst war vollständig aus Stroh, während feine Stöcke zwischen den Wänden ideale Möglichkeiten für die Bienen boten um Waben anzulegen. Das Problem dabei war jedoch, dass der Bienenstock zerstört werden musste, um Honig zu ernten, was auch den Tod des Volks und somit eine geringere Ausbeute bedeutete.

Heute sind die meisten Bienenbeuten modular aufgebaut, sodass die Imker Beute vollständig zerlegt werden kann, sodass der Bienenkasten erhalten bleibt und die kleinen Tiere die Entnahme des Honigs ohne Probleme überstehen können. Man unterscheidet zwischen Magazinbeuten, Hinterbehandlungsbeuten und Lagerbeuten – je nach Einsatzzweck und Aufstellungsort ist jede Variante für Honigbienen geeignet.

Bienenkasten Aufbau – wie die Beute sich zusammensetzt

Die klassische Bienen Beute ist mit verschiedenen Bienen Zargen und flexiblen Waben ausgelegt, die einen modularen Aufbau gewährleisten und eine optimale Reinigung und Pflege ermöglichen. Grundlage eines Bienenkastens sind immer zwei Brutraumzargen, die für die Sicherstellung des Nachwuchses benötigt werden, sowie ein Honigraum, in dem die Bienen Nahrung für ihre Nachkommen produzieren. Dazwischen findet sich ein Absperrgitter, durch das die Bienen hindurchfliegen können und das die Königin vom Brutraum trennt. Im unteren Bereich empfiehlt es sich, einen Gitterboden anzubringen, der mit einem Varroa-Kontrollboden ausgelegt ist – so kann ein Befall rechtzeitig festgestellt und behandelt werden. Über dem Honigraum sollte eine isolierende Folie angebracht werden, die die Wärme in der Bienenbeute hält, ebenso wie ein innerer Deckel und ein robuster Verschluss, der die Einflüsse der Umwelt abwehrt. Der Zugang sollte für die Bienen über ein Flugloch gesichert sein, das sich im Brutraum befindet. Um die Tiere vor dem Schleudern des Honigs zu schützen, können Sie zusätzlich eine Bienenflucht zwischen Honigraum und Brutraum einbauen.

In den einzelnen Bienen Zargen werden im Anschluss Rahmen eingelegt, an denen die Bienen Waben bauen können. Je nach Modell sollte hier entschieden werden, wie viele Bienenrahmen benötigt werden – bewährt hat sich die Verwendung von 10 Waben. Beachten Sie dabei jedoch, dass es rassespezifische Unterschiede gibt. Während die Buckfast Biene eher große Waben bevorzugt, können die Rahmen bei der Carnica Biene etwas kleiner sein.

Verschiedene Beutetypen – das ideale Zuhause für Ihre Honigbienen

Den klassischen Bienenstock gibt es heute in zahlreichen Varianten, die sich in Aufbau, Optik und Verwendung stark unterscheiden. Vor der Anschaffung eines Bienenvolks sollten Sie daher genau überlegen, welche Bienen Beute für Sie optimal geeignet ist.

Die am weitesten verbreitete Bienenbeute ist die Magazinbeute, die zusätzlich noch einmal in verschiedene Unterarten unterteilt wurde (bspw. Segeberger Beuten, Langstroth-Beuten, Herold-Beuten, Warrebeuten und viele mehr). Bei der Magazinbeute stapelt man mehrere Zargen über- und nebeneinander. Das macht die Magazinbeute besonders flexibel einsetzbar und der vorhandene Platz kann für entsprechend kleine oder große Völker verwendet werden.

Die Zander Bienenbeuten zählen zu den verbreitetsten Varianten. Die Unterscheidung findet hier allerdings nicht in der generellen Art der Beute, sondern lediglich im Hinblick auf die Maße statt. Zander Bienenkasten und Dadant Blatt Bienenkasten sind die zwei beliebtesten Varianten, um die Magazinbeute auszustatten. Um entsprechende Rähmchen ohne Probleme nachkaufen zu können, empfehlen wir daher den Griff zu einer der häufig verkauften Varianten, beispielsweise dem beliebten Bienenkasten Zander.

In die Magazinbeute lassen sich ohne Probleme auch moderne Einflüsse der Imkerei einbringen, beispielsweise eine Bienenflucht oder Kippprobe. Gleichzeitig sollten Sie jedoch bedenken, dass eine höhere Anzahl an Zargen auch mit einem großen Gewicht einhergeht, was den Umgang und die Pflege der Tiere für schwächere oder ältere Personen eher schwer gestaltet.

  • Lagerbeuten – der Klassiker in vielen Regionen

Während sich in Europa vor allem die Magazinbeute durchgesetzt hat, setzt man in Ländern wie Afrika noch eher aufklassische Lagerbeuten. Der Vorteil: Durch sein besonders leichtes Gewicht können Lagerbeuten auch von älteren und schwächeren Personen gepflegt werden. Die Lagerbeute besteht aus nur einer Zarge, in der sich alle Waben befinden. In der Nähe des Fluglochs wird der Brutraum angelegt, während im hinteren Teil der Honigraum zu finden ist. Lagerbeuten sind in Form von Bienenkisten auch in der Stadt sehr beliebt – so können selbst auf einem Hausdach oder Balkon Honigbienen gehalten werden.

  • Hinterbehandlungsbeuten – ideal für unterwegs

Eine lange Zeit lang war der Beruf des Wanderimkers sehr beliebt und durch den Rückgang der Insekten erhält das Dasein von Hinterbehandlungsbeuten ein Revival. Auch heute noch ziehen Imker mit Wanderwägen bestückt durch die Gegend und reisen mit ihren Bienen zu Landwirten, die eine Bestäubung Ihrer Pflanzen wünschen, wozu die geringe natürliche Bienenpopulation nicht in jeder Region in der Lage ist. Hinterbehandlungsbeuten werden aber nicht nur unterwegs, sondern auch in Bienenhäusern verwendet. Das integrierte Schaufenster ermöglicht einen spannenden Einblick in das Treiben der Bienen. Der Zeitaufwand für die Pflege der Imker Beute und Bienen Zargen ist bei der Hinterbehandlungsbeute jedoch etwas höher als bei Magazinbeuten und Lagerbeuten.

Übrigens: Neben der Art der Bienen Beute spielt auch das Material eine große Rolle. Besonders beliebt sind natürlichklassische Zargen aus Holz, aber auch Styropor hat sich im täglichen Einsatz bewährt. Holz lässt sich besonders leicht reinigen und desinfizieren, ist dank hohem Eigengewicht auch bei Sturm sicher und auch für die Produktion von Bio-Honig geeignet, gleichzeitig aber auch sehr schwer und anfällig für Verfall, sodass Lacke oder Farben verwendet werden müssen, um die Lebensdauer der Bienenbeute zu sichern. Styroporbeuten sind dagegen besonders leicht, benötigen keine Behandlung, um gegen die Witterungsbedingungen anzugehen und sorgen dank hoher Isolierung für einen geringeren Futterverbrauch bei den Honigbienen – eine Reinigung ist allerdings nur sehr schwer möglich und bei starkem Gewitter droht die Styroporbeute umzufallen, sodass spezielle Gewichte notwendig sind um sie zu schützen.

Finden Sie die Bienenbeute, die zu Ihnen passt

Wie Sie sehen gibt es im Hinblick auf die Bienenbeuten zahlreiche Möglichkeiten zur Umsetzung. Für welche Art Sie sich schlussendlich entscheiden, hängt natürlich von Ihren eigenen Vorstellungen und den gegebenen Umweltbedingungen ab. Sollten bei Ihnen Fragen aufkommen stehen wir Ihnen jedoch gern zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns vom Bienenzucht Profi Online-Versand einfach telefonisch oder per Mail, wir antworten Ihnen schnellstmöglich!

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